WuhliAuf dieser Seite gibt es auch ein paar Videobeispiele. Um diese anzusehen (oder anzuhalten) musst du einfach nur darauf klicken.
Solltest du dir diese Videos nicht ansehen können oder eine Fehlermeldung erhalten, hilft es dir vielleicht weiter, wenn du in den Tips zu diesen Seiten nachliest.


Videos bearbeiten

Vielleicht hast du dir im Internet oder bei Freunden auch schon einmal kleine Filmausschnitte zu neuen Kinofilmen (sogenannte Trailer) oder Musikvideos (Clips) angesehen. In beiden Fällen werden u.a. ausgewählte Fimteile aneinandergereiht und oft mit besonderen Übergängen versehen.

Wie wäre es denn, wenn du so etwas auch mal ausprobierst? Dazu kannst du dir einen Clip o.ä. aus dem Internet herunterladen (auf deinem Computer speichern) und verändern.

TippSolltest du wirklich einen Musikclip oder Trailer bearbeiten, darfst du ihn anschließend zwar deiner Familie oder Freunden zeigen, aber nicht im Internet oder sonstwo veröffentlichen! Die Musiker und Fimproduzenten müßten nämlich bei jeder Veröffentlichung Geld bekommen und die Filmausschnitte dürfen nur in der (von dir noch nicht bearbeiteten Form) öffentlich gezeigt werden.

Für alle folgenden Beispiele wurden natürlich nur private Videos benutzt. Es sind immer nur Ausschnitte, die dir die bearbeiteten Teile zeigen. (Diese Ausschnitte nennt man auch Sequenzen oder Szenen.) Die Bildqualität dieser Beispiele wurde soweit gesenkt, dass sie (hoffentlich) problemlos übers Internet anzuschauen sind.
Was man alles selber machen kann und was nicht, hängt auch ganz stark davon ab, welches Programm man dafür benutzt...

Video-Schnitt

Bevor du anfängst den Anfang, die Szenen-Übergänge und das Ende deines Videos zu bearbeiten, solltest du das Video erst einmal schneiden.
Beim Video-Schnitt geht es darum, all die Teile aus dem Film "herauszuschneiden", die du nicht brauchst. Zum Beispiel mißlungene oder sich wiederholende Abschnitte oder solche, die du verändern willst. (Dabei wird nicht die Original-Datei (der "Original-Film") geschnitten, sondern nur die Kopie, die du im Programm abgelegt hast.)
So wird dein zu bearbeitendes Video kürzer und übersichtlicher. Natürlich kannst du weitere Teile auch während der späteren Bearbeitung schneiden.


Video-Anfang


1. Beispiel

Meistens möchte man nicht, dass ein Video einfach so direkt anfängt... Hier wurde deshalb neben dem Titel des Videos noch eine Startsequenz eingefügt, als ob ein richtiges Filmstudio den Film präsentiert (vorführt).
Und damit man beim Anschauen ein bißchen das Gefühl hat, man säße im Kino, öffnet sich zuerst einmal ein Vorhang...

Um so etwas zu erreichen, musst du mehrere Videoszenen "übereinanderlegen" und ganz oder teilweise zeitgleich ablaufen lassen. Du musst dir das so vorstellen, als würdest du bei einem Bild mehrere Folien darauflegen, die unterschiedlich stark durchsichtig und farbig sind. Je nachdem welche Folien du dazutust (oder wegläßt) verändert sich das Bild, das du siehst.

Da ein Video aus ganz vielen einzelnen Bildern besteht, kann man so z.B. allmählich die Durchsichtigkeit des darübergelegten Videoteils (hier z.B. der Titelsequenz) erhöhen (also einblenden) oder verringern (ausblenden).

TippUm einzelne Videosequenzen übereinanderzulegen, werden sie auf sogenannten Videospuren abgelegt. Ob du solche Videospuren verwenden kannst, und wenn ja wieviele, hängt von dem Programm ab, das du zur Bearbeitung der Videos benutzt.

Und wie kommt nun der Effekt (Wirkung) mit dem Vorhang zustande? Nun das ist so, als ob du über ein einzelnes Bild ein völlig durchsichtige, aber an einigen Stellen (hier mit dem Vorhang) "bemalte" Folie darüberlegst. Bei dem Vorhang-Videoteil wird einfach dessen Hintergrundfarbe (hier schwarz) allmählich mit der darunterliegenden Videosequenz (Vorspann o.ä.) ersetzt.


Video-Übergänge


2. Beispiel

Immer wenn man vermeiden möchte, dass der Wechsel von einer Videoszene zur nächsten zu plötzlich erfolgt, verwendet man Video-Übergänge.
Die einfachsten Übergänge sind die, wo die neue Sequenz einfach über die vorige Szene "geschoben" wird - von rechts (wie bei diesem 2. Beispiel) oder von links, von oben oder unten oder auch aus einer der Ecken - die Wirkung kann sehr unterschiedlich ausfallen.

Es gibt unzählige Übergangsvarianten, natürlich wieder abhängig von dem Bearbeitungs- oder Zusatzprogramm, das du benutzt: einfache Übergänge (wie beim 2. Beispiel) bis zu ganz aufwändigen (siehe 3. Beispiel). Dazwischen gibt es eine Menge interessanter Möglichkeiten. So kann die neue Videosequenz auch kreisförmig eingeblendet werden oder die erste Sequenz wird zu einer "Jalousie", die allmählich den Blick auf die nächste Videoszene freigibt...


3. Beispiel

Bei diesem Beispiel wurde ein aufwändiger Video-Übergang verwendet. Da solche Szenenwechsel oft sehr wirkungsvoll sind, ist man schnell versucht, möglichst viele davon in seinem Video zu verwenden. Je mehr man jedoch Übergänge von dieser Art benutzt, desto schneller geht deren Wirkung verloren!

Video-Ende


4. Beispiel

Das Original dieses Videos fängt damit an, dass eine Tafel mit den Worten "Jonas kommt zur Schule" beschrieben wird. Bei jedem Szenenwechsel schließt sich die Tafel kurz und öffnet sich dann wieder um die nächste Szene zu zeigen.
Hier kannst du die nun den Schluß des Videos ansehen. Dabei wurde mit einem Zusatzprogramm eine selbst "gezeichnete" Videosequenz erstellt und ans Einschulungsvideo angefügt.



Das Tollste ist es natürlich, eigene Videofilme zu bearbeiten! Das kann sehr teuer werden, muß es aber nicht - je nachdem wie dein Computer ausgestattet ist und welche Videoquelle du benutzen mußt oder willst... (mehr Informationen dazu findest du hier ).