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Kinder im Internet
Es gibt inzwischen auch für Kinder so viele interessante und unterhaltsame Informationen und Spieleseiten, dass es schon deshalb schade wäre, den Kids nur aus Angst vor den viel beschworenen Gefahren, die dort auf sie lauern, zu verwehren.
woolhigh[dε] hat die Erfahrung gemacht, dass die ersten Fragen, die man sich zu dem Thema stellen sollte, nicht die nach potenziellen Gefahren sind, sondern:
- Wie alt ist das Kind?
- Vorschulkinder können i.A. noch nicht lesen und klicken nur "nach Geschmack bzw. Aufmerksamkeit" (bunt,Bewegung,lustig)
Sie sollten u.E. deshalb grundsätzlich nicht ohne Beisein eines Erwchsennen ins Internet oder gar nicht; Emails oder Chat ist für sie ohnehin irrelevant.
- jüngere Schulkinder könnten bereits Emails und Chat benutzen, sind teilweise auch noch sehr "geschmacksorientiert", wie die Jüngsten, reagieren aber zunehmend auf Unbekanntes
Anfangs sollten sie nicht allein ins Internet gehen. Ab wann das dann möglich ist hängt stark vom "Typ" des Kindes ab (siehe Punkt 2) - das betrifft ebenfalls die Nutzung von Email-Programmen. Chatten ist u.E. für die Jüngeren noch nicht zu empfehlen.
- Ältere Schulkinder könnten bereits alle Dienste des Internets allein nutzen, sind aber andererseits z.T. noch nicht in der Lage, auch mögliche negative Folgen zu erkennen / zu verstehen.
Auch hier hängt es vom "Typ" des Kindes ab (siehe Punkt 2), welche Beschränkungen vorgenommen werden sollten.
- Jugendliche kenne sich häufig ohnehin gut im Internet aus und beginne auch Gefahren selbständig zu erkennen.
Je nach "Typ" sind Beschränkungen notwendig, was aber nicht garantiert, dass sie diese nicht bereits umgehen können...
- Was für ein "Typ" ist das Kind?
- das verspielte, "unbedarfte" Kind sollte nie "alles" dürfen, man sollte nur die Dienste erlauben, von denen man sicher ist, dass das Kind sowohl die Nutzung als auch Gefahrenquellen verstanden hat und was man beachten muss, um letztere zu minimieren!
Empfehlenswert sind hier grundsätzlich direkte Verknüpfungen auf dem Desktop zu Lieblingsseiten, Sperrung der Programme (wie z.B. Email), die nicht genutzt werden sollen.(siehe auch Punkt 3)
- das (ziemlich ;-) vernünftige, etwas vorsichtige Kind kann meist erheblich früher die verschiedenen Dienste des Internet nutzen. (Es muss natürlich auch die richtige Nutzung der Dienste und Programme vorher verstanden haben .)
Bei diesen Kindern ist ein Test mit Ihnen zusammen oft sehr effektiv (wie z.B. verschicken einer Email mit Testvirus von "unbekanntem" Absender). Solange dies noch nicht gewünscht ist, sollten aber auch sie erst gar keinen Zugang zu nicht erlaubten Programmen bekommen (siehe auch Punkt 3).
- das "alles" ignorierende, unvorsichtige Kind muss man wohl weitestgehend beschränken ;-), wenn sie das Kind, sich und Ihren PC schützen wollen.
Am harmlosesten ist hier vermutlich nur auf IP-Adressen festgelegter Zugang zu bekannten (altersgemäßen!) Spielen übers Internet - vorausgesetzt man hat einen zeitunabhängigen Internetzugang, ansonsten kannn auch dies sehr teuer werden. (siehe unbedingt Punkt 3 )
- Wie kann ich den Internetzugang beschränken?
- Absprachen mit dem Kind - soweit und so ausführlich wie möglich!
Dazu sollte man sich natürlich selbst mit dem Thema gut auskennen. woolhigh[dε] verzichtet an dieser Stelle auf weitere Auflistungen, da es dazu bereits einen Menge an Infos im Internet gibt. Eine interessante Webseite ist z.B. Was Eltern wissen sollten... (von www.elternimnetz.de), wo sich auch weiterführende Links finden.
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Technische Beschränkungen sind natürlich erst sinnvoll, nachdem man sich sicher ist, was und wen man beschränken möchte.
Die folgenden Tipps erheben selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollzähligkeit oder gar einen "Rundumschutz", letzterer ist ohnehin eine Illusion.
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